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Nachbericht Eröffnungskonzert Elbphilharmonie Hamburg

Seit Wochen DAS Gesprächsthema der meisten Hamburger und vieler Deutscher: Das Eröffnungskonzert in der Elbphilharmonie. Ist die Akustik so überwältigend, wie angepriesen? Was haben sich die Macher der Lichtshow einfallen lassen? Welche Promis werden über den roten Teppich (den es übrigens hanseatisch zurückhaltend nicht gab) stolzieren? Wird die erste öffentliche Aufführung die zum Teil unsägliche Entstehungsgeschichte des Konzerthauses vergessen lassen?

Zankapfel und Vorzeigebauwerk

Am 11. Januar 2017 war es soweit, die letzten Geheimnisse des Neubaus wurden gelüftet. Jeder, für den die „Elphi“ in irgendeiner Weise Thema war, konnte seine, bis dahin meistens nur auf Annahmen fußende Meinung, mit der Realität abgleichen.

Vom Baubeschluss bis zur Fertigstellung des Bauwerks waren 10 Jahre gefüllt mit Visionen, Zänkereien, irrwitziger Kostensteigerungen, empörten Protesten und Durchhalteparolen vergangen. Eine Zeit, in der sich das Konzertgebäude viele Beinamen gefallen lassen musste: Prestigeobjekt, Skandalprojekt, Touristenmagnet, Millionengrab, Wahrzeichen der Stadt.

Eine Hafenrunde am Fuße des Felsens

Unser Premium-Partner für Hafenrundfahrten, die Elbreederei Rainer Abicht, veranstaltete an beiden Abenden der Eröffnungsfeier eine Sonderhafenrundfahrt und lud uns dazu ein. Zusammen mit 500 anderen musikbegeisterten Gästen haben wir an Bord des Schaufelradschiffes MS Louisiana Star, die das Konzert begleitende Illumination vom Wasser aus hautnah erlebt. Auf großen Bildschirmen, die in den Sälen des Schiffes aufgebaut waren, konnte man bei leckeren Speisen und einem Glas Wein die Live-Übertragung des Musik-Events verfolgen. Das Hamburger Schietwetter gab sich alle Mühe, sich den Stadtbewohnern und den angereisten Gästen von der besten Seite zu zeigen.

Alle wollten dabei sein

Apropos Gäste: Ganz großer Bahnhof, die Promi- und Politikerdichte war hoch. Da kam, die vom gutgelaunten Bundespräsidenten Joachim Gauck, ausgesprochene Mahnung, dieses Haus nicht nur den gesellschaftlichen Eliten zu überlassen, gerade recht.

Die Bundeskanzlerin, die wetterbedingt eine halbe Stunde zu spät anreiste, sorgte auf den letzten Metern für eine letzte Verzögerung auf dem langen Weg bis zum ersten Herzschlag des Konzerthauses.

Hält die „Elphi“ dem Erwartungsdruck stand?

Musikalisch und vor allem akustisch, hat das Eröffnungskonzert die meisten Zuhörer wohl vollends überzeugt. Kompositionen von der Renaissance bis zu Stücken aus der Gegenwart erfüllten den Konzertsaal bis in den letzten Winkel. Der vom Japaner Yasuhisa Toyoda geschaffene, an einen Weinberg erinnernde Klangraum, bietet ein direktes, klares und sehr präzises Hörerlebnis. Unser persönliches Highlight: Der nur von einer Harfe begleitete Countertenor Philippe Jaroussky, betörte mit der von ihm gesungenen italienischen Arie das Publikum, durch den ungefiltert ins Ohr dringenden Klang seiner Stimme.

Draußen wurde die Fassade der Elbphilharmonie in eine ausgefeilte Lichtshow getaucht. Mal sah man den Korpus des Kaispeichers wie in flüssiges Metall getaucht, mal wurden Botschaften an Hamburg und die Welt draufprojiziert, während weiter oben bunte Lichtstrahlen und die ebenso farbenreich beleuchteten Fensterelemente der Glasfassade sich einen aufeinander abgestimmten Tanz lieferten.

Ende gut, alles gut?

Die auch noch kurz vor dem Eröffnungskonzert, und vor allem bei den im Großen Konzertsaal Anwesenden spürbare hohe Erwartungshaltung wurde, zumindest für die meisten Beteiligten, grandios erfüllt.

Über Musikgeschmack kann man sich ja streiten, ein außergewöhnliches Erlebnis für die Ohren und für die Augen ist die Elbphilharmonie allemal!

Wir sind uns sicher: Die neue Elbphilharmonie wird den meisten Bürgern der Stadt und auch Besuchern viel Freude bereiten. Sie wird auch Teil unseres Besichtigungsprogrammes werden. Auf unserem Rundgang durch die Speicherstadt und die Hafencity widmen wir einen Extra-Abschnitt dem neuen Konzerthaus.

 

 

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