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Hamburg Lexikon

Moin und willkommen zu unserem kleinen aber feinen Hamburg Lexikon. Du findest hier viele Infos zu Hamburger Begriffen, Personen, Orten oder Geschichten, die mit Hamburg verbunden sind aber auch einiges an Döntjes und Historie. 

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Aale Dieter

Fischmarkt ohne Aale Dieter – gibt’s nicht! Aale Dieter mit bürgerlichem Namen Dieter Bruhn, ist einer der Urgesteine Hamburgs bzw. des Fischmarktes. Sogar über Hamburg hinaus ist er einer der bekanntesten Marktschreier Deutschlands. Seit Juni 1959 verkauft er auf dem Fischmarkt seinen Fisch, und denkt noch lange nicht ans Aufhören. Durch einen Freund der Familie kam er zum Verkauf auf Wochenmärkten und war rasch durch seinen „Hamburger Schnack“ bekannt und vor allem beliebt. 

Aalsuppe

Wenn man das Wort Aalsuppe hört, ist es eigentlich klar – eine Fischsuppe mit Aal. Doch falsch gedacht! Der Ursprung des Namens Aalsuppe führt auf eine Restesuppe zurück „Allens was noch da is“ = Also alles was noch übrig ist. Meist handelte es sich um eine Suppe aus Gemüse und Fleischknochen, gelegentlich verfeinert mit Backobst.

Akin, Fatih

Ein deutscher Filmregisseur, Drehbuchautor, Darsteller und Produzent geboren am 25.08.1973 in Hamburg-Altona. Seine Eltern stammen ursprünglich aus der Türkei und sind in den 60er Jahren nach Hamburg umgesiedelt. 1993 begann seine Reise im Filmgeschäft hinter den Kulissen, heute kann er auf zahlreiche Auszeichnungen und Filmpreise zurückschauen. Eine Auswahl seiner bekannten Werke: „Kebab Connection“ (Drehbuch), „Chiko“ (Produktion), „Soulkitchen“ (Regie, Drehbuch, Produktion), „Tschick“ (Regie), „Der goldene Handschuh“ (Regie, Drehbuch, Produktion)

Albers, Hans

In Hamburg 1891 geboren. Schauspieler und Sänger, der als „blonder Hans“ zum Volksidol wurde. Neben seinen zahlreichen Theaterrollen trat Hans Albers in vielen Kultfilmen, wie „Der Blaue Engel“ mit Marlene Dietrich, „Münchhausen, oder auch in Hamburg-Klassikern wie „Große Freiheit Nr. 7, „Auf der Reeperbahn um halb eins“ oder „Das Herz von St. Pauli“ auf. Hans Albers ist der Namensgeber einiger Hamburger Lokale, sowie eines zentralen und viel besuchten Platzes in der Nähe der Reeperbahn.

Alster

Das Sommerquartier unserer beliebten Schwäne und das Revier vieler wasserliebender und joggender Hamburger. Doch wie ist die Alster wie wir sie heute kennen, entstanden? Die Quelle der Alster entspringt 56 Kilometer nördlich von Hamburg in Henstedt-Ulzburg und fließt bis ganz zu uns nach Hamburg. 1190 ließ der damalige Herrscher Hamburgs, Graf Adolf III., den durch Hamburg fließenden Fluss mit einem Damm aufstauen, sodass eine Kornmühle betrieben werden konnte. Später im 17. Jahrhundert wurde der aufgestaute Teich der Mühle durch die Errichtung einer Wallanlage geteilt und so entstand die Außen- und Binnenaster. Früher überquerbar über eine Holzbrücke, führen heute die Lombards- und Kennedybrücke den Hamburger Verkehr hinüber. Wer die Alster erkunden möchte, hat viele Möglichkeiten. Ein schöner Spaziergang, Joggingrunde oder Fahrradtour einmal außen herum, eine gemütliche Alsterrundfahrt mit einem der urigen Alsterbarkassen oder auch mit dem Kajak oder SUP Board.

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Copyright: Mediaserver Hamburg / Doublevision

Alsterfontäne

Eines unserer Hamburger Frühlingsboten ist die Alsterfontäne. Sie befindet sich auf der Binnenalster und sprudelt von März bis November täglich von 09:00 – 24:00 Uhr. Pro Stunde schießen ca. 170 000 Liter Wasser bis durchschnittlich 60 Metern in die Höhe. Zur Adventszeit wird Sie in die Winterpause geschickt und weicht der traditionellen Alstertanne. Die Idee zur Fontäne hatte Carlheinz Hollmann 1986, als er während eines Fluges den Springbrunnen auf dem Genfer See sah. Die Szenerie erinnerte ihn an die der Alster, und so trug er seine Idee dem Bausenator vor. Es wurden rasch Sponsoren gefunden und seit dem 18.04.1987 12:00 Uhr trat die Alsterfontäne in ihren Dienst.

Alsterrundfahrt

Fast das ganze Jahr über kann man traumhafte Rundtouren auf dem Alstersee, der „Perle der Innenstadt“ und seinen Zuläufen mit schnittigen und traditionellen weißen Flachschiffen erleben. Die Alsterrundfahrten gibt es in verschiedenen Längen und auf verschiedenen Routen. Von Törns über die Binnen- und Außenalster zwischen Segelbooten, Kanus und SUPs, bis zu romantisch-verträumten Kanalfahrten auf Villen- und grünumsäumten Seitenarmen der Alster. Ruhe, Entspannung und ein wenig gründerzeitliches Feeling sind garantiert.

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Alsterschwäne

Die Hamburger haben ihre Schwäne gern. Seit dem 17. Jahrhundert stehen sie unter besonderem Schutz und gelten als schwimmendes Wahrzeichen auf der Binnen- und Außenalster. Die früheren Stadtväter die die Schwäne als lebenden Beweis für die Unabhängigkeit der Hansestadt betrachteten, war es laut Ratsbeschluss seit 1664 bei Strafe verboten, die Vögel zu beleidigen, zu verletzen oder zu töten. Dies gilt auch heute noch. Die Stadt Hamburg hat sogar extra einen Schwanenaufseher, den „Schwanenvater“. Dieser kümmert sich um alle Schwäne der Stadt und bringt diese zur Winterzeit in die eigens dafür vorgesehenen Quartiere und zur Frühjahrszeit wieder raus auf die Alster. Unser amtierender Vater der Schwäne ist Herr Olaf Nieß.

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Alsterwasser

So heißt bei uns in Hamburg das Biermixgetränk „Radler“. Das Getränk ist so klar und hell wie das Wasser der Alster, daher auch der Name.

Alter Elbtunnel

Der Alte Elbtunnel, eröffnet in 1911, unterquert die Elbe auf einer Länge von 426,5 Metern und verbindet mit zwei Tunnelröhren die St. Pauli-Landungsbrücken (Nordeingang) mit der Elbinsel Steinwerder (Südeingang). Er wird als öffentlicher Verkehrsweg sowohl von Fußgängern und Radfahrern genutzt. Autos sind derzeit nicht erlaubt. Bei seiner Eröffnung als technische Sensation bejubelt, steht der Alte Elbtunnel seit 2003 unter Denkmalschutz und wurde später mit dem Titel „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland“ ausgezeichnet. Der Zugang ist kostenlos, eine Durchquerung lohnt sich allemal: Vom Aussichtspunkt Steinwerder hat man einen fantastischen Blick auf die gegenüberliegenden Landungsbrücken und das Panorama Hamburgs.

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Copyright: Mediaserver Hamburg / ThisisJulia Photography

Alter Schwede (Findling)

Im September 1999 wurde bei Baggerarbeiten zur Fahrrinnenvertiefung in der Elbe ein Findling mit enormem Ausmaß in 15 Meter Tiefe gefunden. Er ist einer der größten und ältesten Findlinge, welche in Deutschland gefunden worden ist. Um ihn zu bergen sind zwei Versuche nötig gewesen, da er bei der ersten Schätzung zu leicht geschätzt wurde. Am 06.06.2000 fand die Taufe auf den Namen „Alter Schwede“ statt und somit ist der Stein offiziell eingebürgert.

Altes Land

Ist heute das größte zusammenliegende Obstanbaugebiet Nordeuropas und liegt südlich der Elbe (umfasst die Gemeinde Jork, die Stadtteile Cranz, Francop und Neuenfelde). Jährlich werden hier 250.000 Tonnen Äpfel, Birnen, Pflaumen, Zwetschgen, Süß- und Sauerkirschen geerntet, wobei 90 % der reine Apfelanbau ausmacht. Der Name „Altes Land“ hat das Gebiet durch seine Besiedlung der Holländer, welche das Land erst bewohn- und nutzbar machten. Durch Einsatz von Handarbeit wurden Entwässerungsgräben gezogen, sodass Häuser gebaut und Acker gesetzt werden konnten. Das Gebiet, dass bereits einen Graben hatte wurde nunmehr „Altes Land“ genannt und so blieb es dabei.

Altonale

Das größte Hamburger Kultur- und Stadtteilfest mit zahlreichen Veranstaltungen rund um Literatur, Film, Kunst, Theater, Musik und Tanz. Die Idee dahinter war die Vielfalt und Kultur Altonas näher zu bringen und somit eine nette, offene Atmosphäre für jedermann oder frau zu schaffen. Verschiedene Nationen, Kulturen, Gruppen, Initiativen oder Einzelpersonen können sich frei entfalten und den Gästen etwas präsentieren. Auf dem Platz der Republik findet das Highlight, das dazu stattfindende Stadtfest seinen Platz und bietet allen Kunstbegeisterten Raum zum Austausch.

Astra

Eine Hamburger Kultbier-Marke mit passender, lässiger Werbung. 1647 wurde der Gerstensaft zum ersten Mal in Altona gebraut. Bis 1909 wurde das Getränk unter dem Namen „Bavaria Beer“ in der Bavaria-Brauerei in Altona hergestellt, ab da an als „Astra Urtyp“. 1998 übernahm Holsten die Brauerei und startete 1998 / 1999 die legendäre Werbekampagne „Astra. Was dagegen?“. Auch das bis dahin noch existierende Logo der zwei Löwen mit einem Fass, wurde 2000 durch das Herz mit Anker ersetzt. Durch weitere Übernahmen liegt die Brauerei und das Brauen von Astra in der dänischen Carlsberg Brauerei. Heute gibt es eine Auswahl von vier Sorten: Astra Urtyp, Astra Kiezmische (Alsterwasser), Astra Rakete und Astra Rotlicht.

 

B

Ballinstadt

Das Auswanderermuseum Ballinstadt zeigt auf 2.500 Quadratmetern Geschichte der Ein- und Auswanderung In der Ausstellung werden über vier Epochen hinweg die Wünsche und Träume von Ein- und Auswanderern vorgestellt sowie das Leben und Wirken des Albert Ballin, des Gründers der Auswandererhallen auf der Insel Veddel in Hamburg vorgestellt.

Barkowsky, Klaus (Der schöne Klaus)

Klaus Barkowsky wurde 1953 in Hamburg geboren und gehörte in den 1970er Jahren zu den Kiezgrößen als Gründer und Anführer der „Nutella-Bande“ (eine Gruppe von Zuhältern auf St. Pauli). Im Alter von 15 Jahren kam er mit dem Hamburger Rotlichtmilieu in Berührung. Mit 22 Jahren kam er auf den Kiez, wo die damalige Zuhältergruppe „GmbH“ herrschte. Dort „lernte“ er 7 Jahre lang alle Regeln und gründete seine Eigene Institution, die „Nutella-Bande“.

Beatles in Hamburg

In mitten der 60er Jahre eroberte die Liverpooler Band die „Beatles“ die Welt. Doch ihre ersten Auftritte hatten sie nicht im Wembley Stadion, sondern direkt an der Elbe für 30 DM Tagesgage pro Person! Am 16.08.1960 trafen vier nahezu unbekannte Musiker aus der Stadt Liverpool in Hamburg ein. Am kommenden Tag traten sie ihr Engagement im „Indra-Club“ auf der Großen Freiheit an und spielten fast bis zu acht Stunden am Tag. Doch bereits am 04.10.1960 musste das „Indra“ aufgrund von Lärmbelästigung schließen und die Band zog in den benachbarten „Kaiserkeller“. Im Jahr 1961 ging es weiter und die Beatles treten fast hundert Mal im „Top Ten Club“ auf der Reeperbahn auf. In der nächsten Station ging es für sie nach der Eröffnung des „Starclubs“ auf der Großen Freiheit im April 1962, auf deren Bühne. Bis Ende Mai desselben Jahres traten die Beatles täglich im Club auf. Sie hatten dort 1962 noch zwei weitere Engagements und zogen mit steigender Berühmtheit weiter. Am 26.06.1966 gaben die Beatles während ihrer Deutschland Tournee einen letzten Auftritt in der Ernst-Merck-Halle in Hamburg. Mehr Infos zu der "Beatles-Zeit" in Hamburg erhaltet Ihr auf unserem St. Pauli Rundgang und der Reeperbahnführung.

Bergziege

Eine Bergziege in Hamburg? Hier bei uns handelt es sich nicht um ein niedliches kleines Huftier – es ist ein lütter, wendiger Bus! Die Bergziege fährt rund um Blankenese, sodass man das Blankeneser Treppenviertel auch erkunden kann, sofern man nicht so gut zu Fuß ist. Elektrisch betrieben, schlängeln sie sich durch die kleinen und schmalen Straßen.

Bojenmänner

Jeder hat sie sicher schon auf seinem Hamburg Besuch auf den Gewässern gesehen, einen der vier schick gekleideten Bojenmänner des Bildhauers Stephan Balkenhol. Seit 1993 stehen die vier Zeitgenossen ab dem Frühjahr für die Sommerzeit auf Alster, Süderelbe, im Serrahn in Bergedorf und vor Oevelgönne und genießen das Wasser. Einst aus einem Eichenstamm gehauen, werden sie nun nach und nach aufgrund der Witterungsverhältnisse aus Aluminium gebaut. Das Design der vier ist schlicht gehalten, weder Körperhaltung noch Mimik erzählen eine Geschichte. Dies möchte der Künstler den Betrachtern selbst berlassen.

Bunthäuser Spitze / Bunthaus Leuchtfeuer

Ein Leuchtturm in Wilhelmsburg? Ja genau, an der Bunthäuser Spitze in Wilhelmsburg teilt sich die Elbe in die Süder- und Norderelbe auf. Direkt an der Landspitze wurde 1914 das Leuchtfeuer Bunthaus errichtet, ein ungefähr 7 Meter hoher kleiner Leuchtturm aus Holz mit einer Aussichtsplattform. Bis 1977 war der Leuchtturm bzw. das Leuchtfeuer aktiv und wurde durch 5 Leuchttonnen im Wasser ersetzt.

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C

Cap San Diego

Einer der sechs weißen Schwäne des Südatlantiks, ehemaliger Stückgutfrachter und heutiges Museumsschiff.  Gebaut wurde das Schiff 1961 und fuhr bis in den 80er Jahren als Stückgutfrachter im Dienst der Südamerika Linie bis Containerschiffe diese Art ersetzte. Kurz vor der geplanten Verschrottung hat die Stadt Hamburg das Schiff erworben und lies es über die Jahre instandsetzen, um es als Museumsschiff für Gäste einzusetzen. In der heutigen Zeit ist die Cap San Diego das größte noch fahrtüchtige Museumsschiff der Welt und kann am Liegeplatz an der Überseebrücke an den St. Pauli Landungsbrücken besichtigt werden.

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Champagne, Eve

Eine Burlesque Künstlerin auf St. Pauli. Die in Deutschland gebürtige Polin ist die Burlesque Tänzerin schlecht hin – rote Lippen, großer Lidstrich, wallende Mähne, die deutsche „Dita von Teese“. Früh sammelte sie Pin-Ups und war fasziniert von den Filmen der 40er Jahre. Durch ihre Begeisterung kam sie schliesslich zu ihrem heutigen Beruf.

Chilehaus

Eines der berühmten Kontorhäuser in Hamburgs Kontorhausviertel und UNESCO Weltkulturerbe. Erbaut wurde das an ein Passagierschiff erinnernde Gebäude von 1922 bis 1924 und war seinerzeit eines der ersten Hochhäuser Hamburgs. Architekt des Bauwerks war „Fritz Höger“, welcher inspiriert durch den Backsteinexpressionismus der 20er Jahre war. Seit dem 27.09.1983 steht das Haus sogar unter Denkmalschutz und wurde 2015 als UNESCO Weltkulturerbe anerkannt.

Colonnaden

Ist eine Hamburger Flanier- und Shoppingmeile zwischen Jungfernstieg und Gänsemarkt und gehört zu einen der prächtigsten Straßen. Hier kann man in vielen kleinen, unterschiedlichen Geschäften bummeln oder die schöne Architektur der Gründerzeithäuser genießen.

Containerschiffe

Bei einem Containerschiff handelt es sich um einen Schiffstyp, welcher für den Transport von Waren in Containern ausgelegt ist. Angegeben wird die Kapazität der Ladung in TEU (twenty-foot equivalent units) angegeben, was so viel heißt wie viele 20-Fuß Container Platz finden. In der Regel haben Schiffe mit einer Ladungskapazität von 3.400 TEU sogar einen eigenen Kran für die Be- und Entladung, müssen sonst jedoch wie die größeren Schiffe an einem Terminal bedient werden. Entstanden ist dieser Schiffstyp in den 1950er Jahren in den USA. Einige dieser Giganten der Meere können Sie aus nächster Nähe bei unseren Hafenrundfahrten bestaunen.

hafenrundfahrt affilliate sightseeing kontor

Cruise Days

Die Hamburger Kreuzfahrttage wurden 2008 zum ersten Mal in Hamburg gefeiert. Alle zwei Jahre findet das Großereignis statt und bietet neben den vielen Kreuzfahrtschiffen auf der Parade auch ein Feuerwerk samt der Blue Port Lichtinstallation. Ein Highlight das man nicht verpassen sollte!

Cyclassics

Die Cyclassics, das beliebte Radrennen Hamburgs findet einmal pro Jahr statt rund um und durch Hamburg statt. Hier können sich Profis und Hobbyradfahrer unter Beweis stellen. Acht unterschiedliche Klassen und Disziplinen lassen keinen Wunsch übrig, ob es das „Cyclassiscs Kids Race“ für die Lütten oder die „Cyclassics 160“ Strecke für Vollprofis sein darf.

CHOCOVERSUM by Hachez

Im Schokoladenmuseum von Hamburg können Sie alles über die Geschichte und die Herstellung von Schokolade lernen und dabei noch naschen. In 90 Minuten begleiten Sie die Kakaobohne auf Ihrem spannenden Weg vom Anbau bis zur fertigen, genussvollen Tafel. Die Gästeführer freuen sich darauf, Ihnen die einzelnen Entstehungsabschnitte näher zu bringen. Das CHOCOVERSUM befindet sich im Herzen der Stadt und damit in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof. 

CHOCOVERSUM Verkostung an historischen Maschinen

D

Deichkind

Eine Hamburger Hip-Hop und Elektropunk Gruppe die für ihre Live Auftritte bekannt und berüchtigt sind. Die Band sagt selbst das die Shows „Kindergeburtstag für Erwachsene“ seien. Auch die Outfits gestalten sie selbst, tragen gerne einmal Mülltüten mit Neon farbener Schminke. Gegründet 1997 in Hamburg Bergedorf durch „MC Philipp Grütering“ „MC Malte Pittner“ und „Bartosch Buddy Jeznach“. Mit der Singleauskopplung „Bon Voyage (mit Nina)“ gelang ihnen der Durchbruch. Bekannte Songs sind unter anderem „Leider geil“, „Arbeit nervt“, „Remmidemmi (Yippie Yippie Yeah)“.

Deichstraße

Am Nikolaifleet gelegen zeigt sich die Deichstraße mit ihren wunderschönen Fachwerkhäusern und barocken Bauten. Die mehrgeschossigen Häuser vereinbarten früher das Lager, Kontor und Wohnhaus und waren von Land sowie von der Wasserseite aus zugänglich. In den früheren Zeiten (rund um das 17. Jahrhundert) wurden die Kaufleute direkt über die Fleete mit ihren benötigten Waren beliefert. Heute findet man hier Restaurants und Cafés welche zum Verweilen einladen.

Delay, Jan

Ein Hamburger Jung, geboren 1976 mit bürgerlichem Namen „Jan Philipp Eißfeldt“. Als Solokünstler aktiv und ebenso auch als Mitglied der Band „Beginner“, liegt seine Musik im Stil von Hip-Hip, Reggae, Soul, Rock und Funk.

Dollhouse

Das Dollhouse Hamburg ist ein einzigartiger Club auf St. Pauli im Hamburger Kiez. Hier wird Mann oder Frau etwas geboten! Tabledance, Stripshows oder Pole Dance – die Auswahl ist groß und lädt nicht nur zu Junggesellen und Junggesellinnenabschieden ein. Wer eine Party feiern möchte, ist hier genau richtig!

Dungeon, Hamburg

siehe Hamburg Dungeon

E

Elbphilharmonie

Das nicht mehr ganz so neue (2017) Konzerthaus der Elbmetropole, ist ein architektonisches Meisterwerk. Ein „schwebender Konzertsaal“, Innenwände, die an Waben erinnern, eine Glasfassade, die außergewöhnliche thermische Eigenschaften hat, eine Plaza mit 360°-Terrasse, uvm. Ob von Innen oder Außen ist die Elbphilharmonie eine Augenweide, da sind sich sowohl Fans als auch Kritiker einig.  Mittlerweile ist es etwas einfacher geworden, an die begehrten Konzertkarten zu kommen, einen Elbphilharmonie-Plaza Rundgang mit allen Infos zur Geschichte, Bau, Akustik und Architektur empfehlen wir wärmstens.

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Elbsegler

Einst eine Mütze für einfache Hafenarbeiter und Matrosen- heute ein beliebtes Modeaccessoire. Die Mützen sind aus dunkelblauem oder schwarzem strapazierfähigem Material (z. B. Marinetuch) gefertigt. Ob an Land oder auf dem Schiff, alle Arbeiter des Hamburger Hafens trugen sie. Eine der ersten Modelle besaß einen Riemen am Mützensteg, sodass bei aufkommendem Wind die Mütze am Kinn gesichert werden konnte. Später wurde der Riemen durch eine Kordel ersetzt, die an den Seiten der Mütze mit jeweils einem Knopf mit Ankermotiv, festgehalten wurden. Große Bekanntheit erhielt der Elbsegler durch den Film „Große Freiheit Nr. 7“ durch Hans Albers, welcher einen Matrosen mit Elbsegler und Akkordeon spielte.

F

Fischmarkt

Wer den Hamburger Fischmarkt besuchen möchte, muss früh aufstehen – oder einfach lange wach bleiben. Seit mehr als dreißig Jahren findet der Fischmarkt in Hamburg statt, immer Sonntagmorgen von 05:00 bis 09:30 Uhr. An den Ständen preisen die Marktschreier:innen ihre Waren an, darunter Fisch, Obst, Blumen und Souvenirs. Täglich lockt der Fischmarkt bis zu 70.000 Besucher:innen an, darunter Einheimische, Tourist:innen und Kiezgänger:innen, die nach einer durchfeierten Nacht auf der Suche nach

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Copyright: mediaserver hamburg lisa knauer

Franzbrötchen

Eine Hamburger Spezialität schlecht hin – das Franzbrötchen! Ein Plunderteig bestehend aus Hefeteig mit Butterschichten gefüllt und ordentlich Zimt und Zucker dazu. In jeder Bäckerei in Hamburg ist es aufzufinden, doch wo kommt es ursprünglich her und wie kam es zu seinem Namen?

Höchstwahrscheinlich begann alles im 19. Jahrhundert während der französischen Besatzung. Die Hamburger Bäcker backten gleich dem französischen Baguette, die langen Weißbrote und benannten es nach den Franzosen „Franzbrot“. Einer der Bäcker war auf der Suche nach einem neuen Gebäck, experimentierte ein wenig mit dem Rezept und gab das Brot mit Zimt und Zucker in eine Pfanne. Schon war das Franzbrötchen entstanden!

G

Große Freiheit

Die Große Freiheit ist eine Seitenstraße zur Reeperbahn, beginnend am Beatles-Platz, die heute zum Stadtteil Hamburg-St. Pauli gehört und eine der bekanntesten Straßen in Hamburg ist. Hier tummeln sich vorwiegend an Wochenenden Partygänger, Musikclubbesucher und Touristen. Im Club „Indra“ in der Großen Freiheit starteten die jungen Beatles ihre internationale Karriere. Auf unserer St. Pauli-Führung widmen wir der Großen Freiheit einen eigenen Abschnitt.

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H

HafenCity

Ein Hamburger Stadtteil aber auch Projektname für das bis dato größte innerstädtische Stadtentwicklungsprojekt in Europa auf dem ehemals zum Freihafen gehörenden Großen Grasbrook. Bis voraussichtlich zum Beginn der 2030er-Jahre sollen in der HafenCity Wohneinheiten für bis zu 14.000 Personen, bis zu 3000 Hotelzimmer und Arbeitsplätze für bis zu 45.000 Menschen, vornehmlich im Büro- und Dienstleistungssektor, entstehen. Darüber hinaus wird mit bis zu 10.000 Schülern und Studenten sowie rund 50.000 Kunden und Touristen pro Tag kalkuliert, so dass nach Fertigstellung über 120.000 Menschen täglich den Stadtteil beleben sollen.

Hafengeburtstag

Der 07. Mai 1189 – ein ausschlaggebendes Datum für die Entwicklung der Stadt Hamburg. An diesem Datum erhielt Hamburg von Kaiser Friedrich Barbarossa einen Freibrief, der uns Zollfreiheit für Schiffe auf der Elbe bis zur Nordsee gewährte. Zwar hat sich Barbarossa Freibrief als Fälschung entpuppt, der Hafengeburtstag wird trotzdem jedes Jahr im Mai von Groß und Klein ausgiebig gefeiert. Neben dem Programm an Land, können die Ein- und Auslaufparaden der Schiffe auch auf einer unserer Hafenrundfahrten beobachtet werden.

Hafenrundfahrt Hamburg

Eine Hafenrundfahrt in Hamburg gehört zu jedem Besuch dazu. Schliesslich ist der Hamburger Hafen der drittgrößte in Europa und der wichtigste Warenumschlagplatz in Deutschland. Sein großer Vorteil: Das Hafengebiet liegt zentral im Stadtbereich, man kann ihn bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen und von vielen Aussichtspunkten in der City sein fernwehweckendes Panorama betrachten. Eine professionell organisierte Hafenrundfahrt bringt alle Teilzeitmatrosen in das Herz des Hafens, zu seinen Verladekränen, riesigen Containerschiffen, vorbei an Kreuzfahrtschiffen, entlang der Speciherstadt und HafenCity. Viele aktuelle und geschichtliche Informationen, live vorgetragen und mit amüsanten Anekdoten garniert, runden die Hafenrundfahrten ab. Ein großer Vorteil gegenüber den Überfahrten mit den öffentlichen Hafenfähren. Die Hamburger Hafenrundfahrten gibt es in verschiedenen Ausführungen: 1 oder 2 Stunden, tagsüber, abends, Hafenrundfahrten zu besonderen Anlässen, volle Runde oder zum Aus- und wieder Einsteigen. Hier gehts es zur Übersicht aller Hamburger Hafenrundfahrten.

Hamann, Evelyn

Am 06.08.1942 wurde die Schauspielerin Evelyn Hamann in Hamburg geboren und verstarb am 28.10.2007 ebenfalls dort. Ihre Bekanntheit gelang ihr durch die Darstellung des weiblichen Gegenpartes in den berühmten Sketchen und Filmen von „Loriot“. Ebenfalls spielte Hamann in der „Schwarzwaldklinik“, dem „Landarzt“, „Adelheid und ihre Mörder“ und der Serie „Evelyn Hamanns Geschichten aus dem Leben“. 

Hamburg Dungeon

Das lustig-gruselige Erlebnis in der historischen Hamburger Speicherstadt. Das Hamburg Dungeon ist eine einzigartige und spannende Attraktion, die den Besucher in 600 Jahre dunkle Vergangenheit Hamburgs entführt. Echte Schauspieler*innen, wahre Geschichten und düstere Gestalten erwecken die schlechte alte Zeit zum Leben.

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Henssler, Steffen

Ein deutscher Koch, Kochbuchautor, Fernsehkoch und Entertainer geboren am 27.09.1972 in Schwarzwald. Aufgewachsen ist er erst bei seiner Mutter in Pinneberg und nach ihrem Tod bei seinem Vater in Hamburg. Nach seinem Realschulabschluss absolvierte er eine Lehre als Koch. In einem Urlaub entdeckte er seine Leidenschaft für Sushi und investierte seinen Gewinn in einen Kochkurs an der Sushi-Akademie in Los Angeles. Nachdem er in weiteren amerikanischen Restaurants arbeitete, kam er nach Hamburg zurück und eröffnete dort 2001 mit seinem Vater das „Henssler & Henssler. 2009 folgte das „ONO by Steffen Henssler“, 2017 das „Ahoi“ und 2018 das „Henssler GO“. Auch im Fernsehen ist er heute nicht mehr wegzudenken. Seine weitere Karriere als Fernsehkoch begann er 2004 mit Gastauftritten im NDR bei Rainer Sass.

Herbertstraße

Die Herbertstraße, die von der Davidstraße abgeht, wurde 1900 von der Stadtverwaltung als geschlossene Wohnanlage für Liebesdienerinnen eingerichtet. Heute ist die Herbertstraße Deutschlands bekannteste Meile, die von rund 250 Frauen ganz offiziell zur Prostitution genutzt wird. Zutritt zu der von beiden Seiten mit Blenden abgeschirmten Straße haben nur Männer, obwohl der Zutritt für Frauen offiziell nicht verboten ist. Kurios? Auf jeden Fall. Die Erklärung gibt es zum Beispiel auf unseren Reeperbahn-Rundgang.

Honigfabrik

Die Honigfabrik in Hamburg Wilhelmsburg ist heutzutage ein Kulturzentrum, doch die Geschichte begann 1906 als Margarinefabrik der damals in Altona ansässigen Firma „Mohr“. In den 1920er Jahren kam es zu einem Umbruch und „Fritz Wetz“ übernahm den Betrieb noch vor dem 2. Weltkrieg und stellte diesen auf medizinische Öle und Fette um. Nach Kriegsende wiederum übernahm die Honigfirma „Gieseke“ die Fabrik und so bekam sie auch ihren wunderschönen Namen. Sie blieb dort bis 1977 und zog dann nach Bremen um. 1978 zog der Verein „Kommunikationszentrum Wilhelmsburg e. V., Honigfabrik“ ein und wurde ein wichtiger sozialer und kultureller Treffpunkt für die Wilhelmsburger Gemeinschaft.

Honka, Fritz

Der Frauenmörder von St. Pauli, Friedrich Paul „Fritz“ Honka war ein deutscher Serienmörder und begann seine Taten in Hamburg. Er wurde am 31.07.1935 in Leipzig geboren und verstarb am 19.10.1998 in Hamburg Langenhorn. Am 17.07.1975 wurden seine Geheimnisse durch einen Brand aufgedeckt und das Grauen trat zum Vorschein. Während der Löschung fanden die Feuerwehrleute Körperteile von Leichen in seiner Wohnung. Später stellte sich heraus, dass er vier Frauen ermordete und die Leichenteile in seiner Wohnung versteckte. Seine Opfer suchte er sich am Hamburger Berg im „Elbschlosskeller“ sowie in der Kneipe „Zum goldenen Handschuh“. Honka erhielt 15 Jahre Haft in der psychiatrischen Haftanstalt Ochsenzoll und verlebte den Rest seines Lebens in einem Altersheim in Scharbeutz.

I

Inkasso Henry

Bürgerlich Heinrich Hübner, wurde am 10.07.1952 geboren und verstarb am 08.05.2017. Er hat den Großteil seines Lebens auf der Reeperbahn verbracht und wurde in den 70er / 80er Jahren als Inkasso-Henry als Bild eines „starken Mannes vom Kiez“ bekannt. Äußerlich glich er einem Klischee schlecht hin! Er war DER Zuhälter der 80er Jahre, Tattoos, Schnauzbart und die lila farbene Pilotenbrille. Als er 18 Jahre alt war fuhr er zur See, kellnerte anschließend und wurde in den 80er Jahren Zuhälter. Dies lief jedoch nicht wie gewünscht und er landete im Gefängnis. Ungefähr 30 Jahre seines Lebens verbrachte er vor der Tür der Tabledance Bar „Lido“ und koberte („anwerben“) die Leute von der Straße was das Zeug hielt. Mit seinem Hamburger Schnack war er beliebt und bekannt wie ein bunter Hund. 

J

Jungfernstieg

Deutschlands erste asphaltierte Straße – der Jungfernstieg. Doch wie kam sie zu Ihrem Namen?

Ursprünglich handelte es sich um den Reesendamm, welcher benutzt wurde, um die Alster aufzustauen und somit eine dort ansässige Mühle zu betreiben. Später im 17. Jahrhundert wurde durch Pflanzungen von Baumreihen eine nette Flaniermeile geschaffen. Die Hamburger gutsituierten Kaufleute nutzten die schöne Gegend, um sonntags mit der Familie einen Spaziergang zu unternehmen, um für die noch unverheirateten Töchter einen geeigneten Gatten zu finden. So wurde der heutige Name „Jungfernstieg“ geschaffen. Im Jahre 1838 wurde die schöne Meile asphaltiert und war somit die erste asphaltierte Straße Deutschlands. Heute findet man rund um den Jungfernstieg die exklusivsten Einkaufsmöglichkeiten und kann dem Treiben auf der Alster zuschauen.

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Copyright: Mediaserver Hamburg / www.juliaschwendner.com

K

Kemmsche Kuchen

Hanseatische Gebäcktradition, die seit eh und je nach demselben Rezept gebacken wird und sich vor allem in Norddeutschland großer Beliebtheit erfreut. Der würzige Geschmack erinnert an Spekulatius, Lebkuchen und Russisch Brot. Kemmsche Kuchen werden gerne zum Frühstück und zum Tee, pur oder auf einem Brötchen, als Zutat in Süßspeisen oder in Bratensoßen genossen.

Köhlbrandbrücke

Wenn man an die Hamburger Brücken denkt, ist die Köhlbrandbrücke, die Brücke schlecht hin – sie ist einfach DIE Brücke, eines unserer Wahrzeichen! Seit September 1974 verbindet sie die A7 (über die Anschlussstelle Waltershof) mit dem Stadtteil Wilhelmsburg. Benannt wurde das Bauwerk nach der „Köhlbrand“ dem Seitenarm der Süderelbe, welche sie überquert. Die Köhlbrandbrücke ist 3,94 km lang und wird mit 75 Pfeiler gestützt. Mit einer Höhe von 54 m über dem Wasserspiegel können auch größere Containerschiffe die Brücke passieren. Da diese jedoch auch immer höher, größer werden, wird die Durchfahrt zunehmend unmöglich. Bis zum Jahr 2034 wird das gute Stück uns noch erhalten bleiben, bis die in die Jahre gekommene Brücke abgebaut und eventuell durch einen Tunnel ersetzt werden wird.

L

Labskaus

Schmeckt besser als es aussieht :) Labskaus kommt mit vielen Vorurteilen daher, obwohl die meisten sich noch nicht getraut haben, die Köstlichkeit zu probieren.

Das Gericht hat seinen Ursprung aus der Seefahrerzeit. Hier gab es unter anderem Schwierigkeiten, auf hoher See auf frische Lebensmittel zu zugreifen und somit musste der Koch an Bord meist improvisieren. Ebenso konnten die Seeleute aufgrund ihrer Skorbut-Erkrankung nicht gut kauen. Daher musste auch darauf geachtet werden. So entstand die Speise bestehend aus gepökeltem Fleisch, roter Beete, Zwiebeln, Kartoffeln und Matjes. Heute gibt es dazu gerne Bratkartoffeln, ein Spiegelei obendrauf, ein Rollmops dazu und Gewürzgurken als Garnierung. Wenn ihr Hamburg besucht, traut euch ruhig und probiert!

M

Mexikaner

Das Kultgetränk auf St. Pauli schlecht hin! Ursprünglich kommt der „Mexikaner“ aus der Hand des Hamburger Gastronom Mike Coloni, wo er 1987 erstmalig in seiner Kneipe „Steppenwolf“ auf St. Pauli serviert wurde. Den Namen „Mexikaner“ erhielt das Getränk, da sein scharfer Geschmack irgendwie „an Mexiko“ erinnert. Für nur 99 Pfennig ging er über die Theke und wurde schnell beliebt bei den Gästen. Das Getränk wurde sogar so beliebt, dass ihn auch andere Wirte übernahmen und anboten. Zubereitet wird er mit klaren Spirituosen (Korn, Wodka, Tequila), Tomatensaft, Sangrita, Tabascosauce, Salz und Pfeffer.

Miniatur Wunderland

Das Miniatur Wunderland in der Hamburger Speicherstadt ist nicht nur ein Muss für alle Freunde des Modellbaus, sondern auch die größte Modelleisenbahnanlage der Welt (laut Guiness-Buch der Rekorde). Knapp 270 Tsd. Kleine Wunderländer bevölkern die ca. 1500 qm große Modellfläche, die von 1040 Zügen und 9250 Autos befahren und von 47 Flugzeugen überflogen wird. Verschiedene Lnadschaftsthemen stellen den Besuchern unsere Welt in Miniatur vor: z. B.: Mitteldeutschland, Hamburg, Amerika, Österreich, Italien, Kirmes und bald auch Südamerika. Die Miniaturwunderland Tickets sind sehr begehrt, deshalb bitte rechtzeitig buchen!

N

Niehoff, Domenica Anita

Eine der bekanntesten Prostituierten Hamburgs, welche sich für die Legalisierung der Prostitution als Beruf einsetzte. Geboren wurde Sie am 03.08.1945 in Köln und starb 12.02.2009 in Hamburg. Sie durchlebte eine schwierige Kindheit und wuchs mit ihrem Bruder bis zu ihrem 14. Lebensjahr in einem katholischen Waisenhaus auf. 1962 begann Domenica Niehoff eine Ausbildung als Buchhalterin, brach diese jedoch ab. Später heiratete sie einen Bordellbesitzer, welcher sich 1972 erschoss. Seit dieser Zeit arbeitete Domenica als Prostituierte in Hamburgs Rotlichtviertel, unter anderem im Großbordell Palais d’Amour, in der Herbertstraße und betrieb später ihr eigenes Studio. In den 80er Jahren kam sie in die Medien, da sie sich für die Legalisierung der Prostitution einsetzte und wurde dadurch eine der bekanntesten Prostituierten. Im Alter von 45 Jahren beendete Domenica ihre Prostituiertentätigkeit, arbeitete von dort an als Streetworkerin und beteiligte sich an ehrenamtlichen und sozialen Projekten. Ebenfalls hatte sie für kurze Zeit eine Kneipe am Hamburger Fischmarkt, schloss diese jedoch nach zwei Jahren wieder. Domenica starb 2009 in Hamburg an den Folgen der Krankheit COPD und wurde auf dem Ohlsdorfer Friedhof beigesetzt.

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Panoptikum

Im Panoptikum auf der Reeperbahn, können Sie so manchem Prominenten aus der Vergangenheit und Gegenwart begegnen. Im ältesten Wachsfigurenkabinett Deutschlands warten mehr als 120 Figuren darauf, sich mit den Besuchern ablichten zu lassen. Ein Selfie also mit Angelina Jolie, Donald Trump, Michael Jackson oder doch mit der größten Frau der Welt?

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Quinn, Freddy

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Reeperbahn

Im 17. Und 18. Jhr. stellten hier, damals noch vor den Toren Hamburgs, die sog. Reepschläger oder Seilknüpfer schwere Taue und Trosse, die in langen Bahnen gedreht und geteert wurden. Heute ist die Reeperbahn Teil des Hamburger Rotlicht- und Vergnügungsviertels und wird oft auch als „sündige Meile“ bezeichnet. Am Wochenende tummeln sich hier Partygänger, Touristen, Clubbesucher, Freier, Kulturliebhaber mehr oder weniger friedlich durch die Nacht, denn neben Bordellen, Stripclubs, Kneipen und Discos gibt es hier auch Theater, Musicals, Travestieshows sowie andere Bühnen auf denen Live-Musik und Kleinkunst dargeboten wird. Wer mehr über die bunte Welt des Rotlichtviertels, seine Geschichte mit allen Höhen und Tiefen sowie Hintergrundinformationen von Insidern erfahren möchte, der bucht am besten einen sicheren St. Pauli und Reeperbahn Rundgang.

Retheklappbrücke

Hamburg ist die Stadt der Brücken, und wer Brückenkunde sein Hobby nennt, sollte sich die Retheklappbrücke einmal genauer ansehen. Das gute Stück verbindet den Stadtteil Wilhelmsburg mit dem südlichen Bereich des Industriehafens und daher besonders wichtig für Hamburgs industrielle Verbindungslinie. Auch ist diese Brücke die größte Klappbrücke Europas, welche auch mit Bahnen zu befahren ist. Ein „Klappvorgang“ nimmt ca. 8 Minuten in Anspruch – sollte man also direkt in einem Vorgang dabei sein, hat man genügend Zeit sich das Spektakel anzusehen.

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Sehenswürdigkeiten in Hamburg

Nun, es gibt viele Sehenswürdigkeiten in Hamburg. Sie alle vorzustellen würde hier sicherlich den Rahmen sprengen, wir beschränken uns deshalb darauf, nur einige ausgewählte zu benennen:

  • Elbphilharmonie
  • Michel
  • Hamburger Hafen
  • St. Pauli /Reeperbahn/Große Freiheit
  • Miniaturwunderland
  • Landungsbrücken/Hafenrundfahrt
  • Speicherstadt
  • Rathaus
  • Außen- und Binnenalster
  • Alter Elbtunnel
  • Schanzenviertel
  • Elbstrand
  • Internationles Maritimes Museum
  • Hamburger Kunsthalle
  • Planetarium

...und viele mehr. Hamburg zu besuchen, lohnt sich auch ein zweites und drittes Mal.

Silbersack

Die urige Hamburger Kneipe Zum Silbersack, in welcher schon Prominente wie Freddy Quinn, Hans Albers und Heinz Rühmann gastierten, gehört auch heute noch zum absoluten Kult. Im Jahr 1949 eröffneten Erna und Friedrich Thomson den Silbersack unweit der Reeperbahn und mit den Jahren avancierte das Lokal mit Jukebox und Hafenarbeitercharm zu einer Kultkneipe. Nachdem ihr Mann 1958 verstarb, übernahm Erna die Gaststätte und führte den Betrieb allein weiter. Nach ihrem Tod 2012 wurde die Kneipe zunächst geschlossen, da keiner sich entschloss das Lokal weiterzuführen. Einer Initiative bestehend aus vielen St. Paulianern sei Dank, konnte die Kneipe gerettet werden und wird weiterhin betrieben.

Stadtrundgang Hamburg

Stadtrundfahrt

Eine klassische Stadtrundfahrt durch Hamburg verschafft dem Erstbesucher einen guten Überblick über sehenswerte Orte in Hamburg und liefert Anregungen für weitere Erkundungen der Hansestadt. In einem offenen Doppeldeckerbus geht es vom Hauptbahnhof aus Richtung Speicherstadt, Elbphilharmonie, Landungsbrücken, Reeperbahn, Rathausplatz, rund um den Alstersee usw. Die Blaue Linie F zum Beispiel wird live und mit hanseatischem Humor moderiert. An 15 Haltestellen, die sich zentral zu vielen Hamburger Sehenswürdigkeiten befinden, austeigen und später die Stadtrundfahrt wieder fortsetzen. Die Tickets gibt es ab 10 Euro (Kind 6 - 14 Jahre). Kinder bis 5 Jahre fahren sogar kostenlos mit.

Stadtrundfahrt Hamburg Doppeldecker Fotos

StrandPauli

Einer unserer Hamburger ganzjährig geöffneten Beachclubs zwischen Landungsbrücken und Fischmarkt. Der beste Ort, an welchem man sich gemütlich mit einem Cocktail in der Hand in den Strandstuhl setzen- und Schiffe gucken kann. Auch wenn das Hamburger Schietwetter mal kurz vorbeischaut, dank des überdachten Bereichs steht einem Karibik-Strandfeelings nichts im Wege.

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Tanzende Türme

Tanzende Türme oder auch Tango Türme genannt, sind zwei in sich verschlungene Hochhäuser am östlichen Eingang zur Reeperbahn. Vom Star-Architekten Hadi Teherani entworfen, wurde das Gebäude 2012 fertiggestellt. Im Bauwerk befinden sich Büroflächen, Gastronomie (Hamburgs höchstes Restaurant „Clouds“), eine Radio-Station (Radio Reeperbahn) sowie ein Musik-Club (Mojo-Club) unter dem Gebäude. Den Namen „Tanzende Türme“ hat das Gebäude erhalten, da es laut dem Architekten einem „Tango tanzenden Paar“ ähnelt.

Treppenviertel

Schöne Häuser, verwinkelte Gassen und eine wunderschöne Aussicht auf das Elbufer und die vorbeifahrenden Schiffe. All das kann man im Hamburger Treppenviertel mit mehr als 5.000 Treppenstufen in Blankenese finden. Nach dem sportlichen Aufstieg auf den Süllberg wird man im Anschluss mit einem großartigen Panoramablick über die Elbe belohnt. Kontrastreich zu Hamburgs moderner Hafencity besitzt das Treppenviertel noch immer seinen Charme als ehemaliges Fischerdorf. Ein Spaziergang durch das Viertel sollte bei keinem Hamburg Besuch fehlen! Eine weitere Besonderheit des Viertels verbirgt sich im eigentlich normalen – denn wie wird der Müll in den verwinkelten Gassen entsorgt? Die Sackabfuhr kommt da zum Vorschein. Hierbei handelt es sich um lila-/ rosa-oder roten Müllsäcken, die anstelle aufgestellter Mülltonnen aufgrund von Platzmangel zum Einsatz kommen.  

Telemichel (Heinrich Hertz Turm)

Liebevoll wird der 276 hohe Heinrich-Hertz-Turm von den Hamburgern in Anlehnung an den Michel, auch Telemichel genannt. Errichtet wurde der Telemichel als Fernmeldeturm, welcher zur Abstrahlung von Rundfunk- und Fernsehprogrammen dient. Eröffnet wurde er am 01.05.1968 und verfügt über eine Aussichtsplattform sowie ein Restaurant in 130 Metern Höhe, welches sich innerhalb einer Stunde einmal um die eigene Achse drehen kann und jahrelang ein beliebtes Ausflugsziel vieler Hamburger war. Im Januar 2001 wurde der Turm jedoch aufgrund von notwendiger Asbestsanierungsarbeiten geschlossen und verharrt seitdem im Dornröschenschlaf. Die neuen Betreiber wollen die Flächen zu 2024 mit neuem Leben füllen und planen eine Mischung aus Gastronomie, Veranstaltungsfläche und Aussichtsplattform.

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U-Boot U-434

Eines der größten nicht-atomaren U-Boote liegt am Ufer der Elbe in Höhe des Fischmarktes. Das U-Boot U-434 ist ein noch voll funktionsfähiges russisches U-Boot, welches sogar besichtigt werden kann. Früher diente es der russischen Marine als Jagd- und Spionage U-Boot, doch heute ist es ein schwimmendes Museum. Gebaut wurde es 1976 in einer russischen Werft in Gorki und war bis April 2002 im Dienst der Marine. Es ist auf allemal einen Ausflug wert!

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Veddeler Fischgaststätte

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Wetter in Hamburg

Wache der Wasserschutzpolizei Kehrwiederspitze (Notruf Hafenkante)

Die Wache des Wasserschutzpolizei-Reviers WFPF 22 an der Kehrwiederspitze in der Nähe der St. Pauli Landungsbrücken ist vielen bekannt. Sie dient seit 2007 als Außendrehort der beliebten ZDF Fernsehserie „Notruf Hafenkante“. Gebaut wurde das Gebäude 1899 und dient heutzutage als Wasserschutzrevier für Hafensicherheit und gefährliche Güter.

Hafenpolizeiwache2 Hamburg SightseeingKontor

Willkomm Höft

Erreicht oder verlässt ein Schiff den Hamburger Hafen in Höhe des Wedeler Elbufers, wird die gesamte Mannschaft begrüßt oder verabschiedet. Bei der Begrüßung ertönt die Nationalhymne und ein netter Willkommensgruß auf der Landessprache des jeweiligen Schiffes. 1952 taufte Carl Kircheiß (Weltumsegler und Polarforscher) den Fahnenmast des Willkomm Höfts mit einer Flasche Rum. So begannen die Begrüßungen und Verabschiedungen vieler Schiffe aus aller Herren Länder am Wedeler Elbufer. Das erste Schiff, welches begrüßt wurde war der japanische Frachter „Agaki Maru“. Nur zwei Mal kam der Betrieb zum Stillstand- bei den Sturmfluten im Jahre 1962 und 1976.

Z

Zitronenjette

1841 unter dem Namen Johanne Henriette Marie Müller geboren, kam sie als Kind mit ihrer Mutter und Schwester nach Hamburg. Fast zwei Jahre lang zog die kleinwüchsige Frau mit einem Korb voller Zitronen durch Hamburgs Straßen und Kneipen. 1894 wurde sie wegen Alkoholismus und geistiger Verwirrung in die psychiatrische Anstalt Friedrichsberg eingeliefert, wo sie bis zu ihrem Tod 1916 verblieb.

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